Medienmeermatrosen

Wie schnell doch die Zeit vergeht…

Juli 10, 2008 · Keine Kommentare

Nun ist die erste Hälfte unseres Praktikantenprogramms schon wieder vorbei und es hieß Abschied nehmen von der ersten Station. Bei selbstgebackenem Käse- und Marmorkuchen haben wir meinen letzten Tag als Praktikantin der UFA Interavtive ausklingen lassen. Mein Praktikum ist vorbei…ich konnte einiges für mich mitnehmen und habe viele neue Sachen kennengelernt. Gerade im Bereich Neue Medien war ich am Anfang, sagen wir mal, nicht ganz so fit. Durch das Praktikum habe ich einen spitzen Einblick in die Welt von Web 2.0, User generated content und IPTV bekommen.

Wie bereits schon einmal erzählt, gehörte es zu meinen Aufgaben Videos für ein zukünftiges Internetportal der UFA zu produzieren. Insgesamt sind so während meines Praktikums 3 solcher Videos entstanden, wobei ich insbesondere beim Dreh immer eine andere Rolle übernehmen konnte und so viel über mich (in meiner Rolle als Moderatorin) und über die verschiedenen Aufgaben beim Dreh (Ton und Script) lernen konnte.

Bereits während meines Studiums hat sich mein Interesse für das Thema “Kinder und Medien” entwickelt. Dort konnte ich, bei der Ausarbeitung meiner Bachelorarbeit, schon einiges darüber erfahren, wie, warum und in welchem Maße Kinder Medien wahrnehmen und nutzen bzw. welchen Einfluß Medien auf Kinder haben. Bisher habe ich mich dabei in meiner Recherche hauptsächlich mit auditiven Medien beschäftigt. Die UFA hat es mir ermöglicht mein Interesse an dieser Thematik auszubauen und hat mich mit der Aufgabe betraut, den Kindermedienmarkt zu analysieren, mit besonderem Augenmerk auf das Kinderfernsehprogramm und Online-Angebote für Kinder. Die Recherche war sehr umfangreich, hat aber auch großen Spaß gemacht und mir eine Menge neuer Erkenntnisse gebracht.

Ich bin zwar traurig, dass meine Zeit bei der UFA Interactive schon wieder vorbei ist, freue mich aber auf die nächste Station und bin ich voller Erwartungen und Hoffnungen in Bezug auf die neuen Aufgaben, die in den kommenden Monaten auf mich zukommen. :-)

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Abschied ist ein schweres Schaf…

Juni 30, 2008 · Keine Kommentare

Posted by Stefanie Nowitzki

…Du bist getroffen und kannst Dich nicht wehren,
Worte sind sinnlos, Du willst sie nicht hören,
Weil, einmal geht auch die schönste Zeit vorbei, ooh.

(Roger Whittaker, Abschied ist ein scharfes Schwert)

Ja, an meinem letzten Tag hier in der Movieredaktion lausche ich den weisen Worten Roger Whittakers, der ja eigentlich gar kein Deutsch kann. Das wusste ich übrigens bis vor kurzem gar nicht. Als Kind habe ich mir, während “Albany” und “Eloisa” die Wochenendfamilienausflugsautofahrten untermalte, immer einen netten aber ein wenig traurigen Rheinländer auf seiner sonnenbeschienenen Terasse vorgestellt, der sich, während er ein Glas Apfelschorle trinkt, diese merkwürdigen Texte ausdenkt, die man erst ab einem gewissen Alter zu entschlüsseln vermag: “Blind ging ich ins Feuer, ich hab gewonnen und ich verlor. Die Glut verbrannte mich,
doch ich beklag mich nicht.” (Eloisa)
(Als Kind fand ich solche Lieder unheimlich faszinierend, weil ich dachte, dass sie eine Art Geheimbotschaft enthalten). Als ich jedenfalls erfuhr, dass er eigentlich britischer Sänger (Liedermacher und Kunstpfeifer!!!!!) ist und von dem Text noch weniger versteht, als ich mit 9 oder 10, war ich einigermaßen überrascht. Wie konnte ich mich all die Jahre so täuschen? Aber dann habe ich erfahren, dass man singend jeden Akzent wegbekommt. Roger Whittakker hätte also das Blaue vom Himmel herunter singen können, ich hätte nichts gemerkt. Raffiniert…eigentlich auch eine gute Idee, um der heute bevorstehenden Abschiedsverlegenheit die Wurst vom Brot zu nehmen. Ich habe mir überlegt, dass ich mich nachher vielleicht auch singend verabschieden könnte. Allerdings eignet sich Roger Whittacker dazu wahrscheinlich nicht so gut. Denn ich will ja nicht Abschiedsverlegenheit durch Fremdschämen ersetzen. 

Warum eigentlich dieser ganze Roger Whittaker Blödsinn? Keine Ahnung, aber wenn man “Abschied ist…” googelt, und das habe ich getan, dann kommt man recht schnell auf einen hübschen Beitrag bei Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=L9vdkE-FUr8

In diesem Sinne,

Steffi

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Action, bitte!

Juni 24, 2008 · Keine Kommentare

Im Büro schwitzen ist nicht immer nur ein Zeichen dafür, dass der Sommer kommt. Meistens kann das auch bei milderen Temperaturen an umso lebhafteren Vorgängen im Büro liegen.

Bei Pixelpark heißt das, dass ich das Ufer der Spree beinahe sehen kann. Die Sonne brennt und mir steht der Schweiz auf der Stirn. Die Luft fängt hier allerdings erst an zu brennen, wenn spontan eine Kundenanfrage mit knapper Deadline und ausschweifenden Details ins Haus flattert.
Eigentlich ist das Alltag, trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, dass nach kurzem Ein- und Ausatmen alle Designer, Konzepter, Projektmanager und Sales Manager kurz wuseln und das Team steht. Kaum ein Meeting bleibt da verschwendet oder eine Arbeit nicht benötigt.
Verglichen mit universitärem Chaos, an dass ich mich noch ganz gut erinnern kann, muss ich diese routiniert, ruhige Abgeklärtheit bewundern.

Leider werde ich es nicht mehr allzu oft hier erleben, denn solche Dringlichkeitsmeldungen gibt es zum Wohl aller auch nicht jeden Tag und das Tagesgeschäft läuft, wie geplant, immer mit dem Kunden auf der anderen Seite gewohnt weiter.
Selbiges ist von meiner Zeit bei Pixelpark zu sagen. Meine letzten Tage bei Pixelpark sind angebrochen und ich kann mir nicht erklären wie die letzten drei Monate so an mir vorbei hasten konnten.

Ich drücke die Daumen, dass das Wetter sich hält und noch eins zwei kleinere Abenteuer auf dem Weg liegen. Um ehrlich zu sein, ist es genau dieser Wunsch, der mich vom Rest des Teams trennt.
Denn für jede noch so spannende Action müssen alle erstmal neben allen anderen Projekten Zeit finden.

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Unschuldiger Blogger

Mai 29, 2008 · Keine Kommentare

Eine meine besonderen Aufgaben ist die Pflege des Blogs zur Teamworx produzierten, aktuellen ProSieben-Serie “Unschuldig“:

http://www.inside-unschuldig.de

Das Blog ist Teil des neuen Konzeptes der TV-Sender Serie und Filme in das Internet zu “verlängern”, was praktisch heißt, das man versucht im Internet durch zusätzliche Informationen, Nachrichten und unterhaltende Elemente einen Mehrwert zu schaffen, der vor allem das internet-affine jüngere Publikum an eine Serie bindet.

Bisher hatte ich keine Erfahrungen mit dem Bloggen und einiges war neu für mich. Die Software an sich ist allerdings nicht sehr schwer zu beherrschen und man bekommt auch schnell die ersten Ideen für Artikel, denn es geht beim Bloggen eigentlich weniger um das Verfassen richtig professioneller Artikel, als vielmehr darum “laut zu denken”. das führt dazu, daß die Leser sich angesprochen fühlen und zu kommentieren beginnen (wir mußte da mit ein paar “gefälschten” Kommentaren etwas nachhelfen), wodurch dann ein Gespräch zwischen den Blogger und den Lesern beginnt. So kann man dann Wünsche erfragen und darauf eingehen. So haben wir etwa eine Fotostrecke auf die Seite gesetzt, nachdem sich dies einige Leser ausdrücklich gewünscht haben.

Zu Beginn war es natürlich noch etwas holprig, auch für Teamworx war dies eine Premiere und in gewissem Sinne befinden wir uns immer noch in der Testphase, aber wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, dann wird das “Blog zur Serie” oder das “Blog zum Film” demnächst standardmäßig zu den begleitenden Internetangeboten gehören.

Tatsächlich ist nicht das Bloggen an sich das Schwierigste und Komplizierteste daran, sondern die Frage der “Verlinkung”, also eigentlich die Frage, wie Zuschauer und andere Interessierte die Seite überhaupt finden. Zu meiner eigenen Überraschung mußte ich feststellen, daß selbst die Profis darauf keine Patentantwort haben. Das Überangebot an Informationen im Netz führt sehr schnell dazu, daß Inhalte untergehen, selbst wenn sie von einer “offiziellen” und professionell arbeitenden Quelle stammen.

Als Medienmeermatrose erkunde ich also derzeit unbekannte Gewässer. In diesem Sinne: Ahoi!

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UFA Interactive

Mai 29, 2008 · Keine Kommentare

Seit Anfang April führt mich mein Weg jeden Morgen von Berlin-Friedrichshain nach Potsdam-Babelsberg. Nach etwa einstündiger Fahrt mit U-Bahn und Regionalexpress, ca. 500m Fußmarsch und einigen Treppenstufen (oder wahlweise einer Fahrstuhlfahrt) bin ich angekommen. Im vierten Stock des UFA-Hauses, in Zimmer 419 sitze ich, im eigenen Büro :-), zusammen mit dem zweiten Praktikanten Ferdinand. Hier tüffteln wir an neuen Ideen und Konzepten, meistens im Bereich Neue Medien. Da die Abteilung der UFA Interactive aber auch eng mit dem Business Development verbunden ist, fallen zudem Überlegungen zu neuen Showformaten für das Fernsehen in unseren Aufgabenbereich.

Die Aufgabenstellungen sind dabei meist vielfältig und offen. Sie reichen von Rechercheaufgaben bis hin zur Realisierung eigener Ideen. Beispielweise bestand eine Aufgabe darin ein Video für ein zukünftiges Internetportal zu produzieren. Dabei ging es nicht nur darum ein Konzept für das Video zu entwickeln, sondern es auch selber zu drehen. Als eine Idee gefunden und genehmigt wurde, ging es weiter mit Überlegungen zu deren Umsetzung und der Recherche. Dann war es soweit: der Drehtag war gekommen. Schneller als man denkt, war das Video gedreht und von einem Cutter fertig geschnitten. Mittlerweile sind zwei solcher Videos entstanden, bei denen ich mal vor (als Moderatorin) und mal hinter der Kamera (zuständig für Ton und Skript) tätig war. Das hat mir wirklich riesig Spaß gemacht. Nun ist schon die Hälfte meines Praktikums hier vorbei und ich bin gespannt auf die Aufgaben, die mich während der verbleibenden Zeit erwarten.

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Universal Focus Lounge

Mai 28, 2008 · Keine Kommentare

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Posted by Stefanie Nowitzki

Focus Lounge? Was soll das denn sein?

Vor ein paar Wochen bekamen wir Joinmedianer eine Mail von unserer Medianetkorrespondentin ;) Marlen. Darin wurde eine Focuslounge bei Universal Music angekündigt, zu deren Auftakt ein Impulsreferat von Michael Kucharski (Vice President Corporate Communications & Production) gehalten werden sollte.

`Aha`, dachte ich. `Aber was hat der Focus jetzt eigentlich mit Universal zu tun?` Ich fühlte mich spontan an eine ziemlich blamable Situation meines Bewerbungsgespraeches erinnert, bei dem mir Norbert Anspann aus der Sat1 Movie Redaktion als: “Das ist Herr Anspann von der TV-Movie Redaktion” vorgestellt wurde. In der Annahme, er sei von der Zeitschrift TV-Movie, habe ich die Frage, womit sich denn die TV-Movie Redaktion hauptsaechlich auseinandersetze, ganz clever folgendermaßen beantwortet: “Na mit Filmen, oder :)?”

So etwas sollte mir nun nicht noch einmal passieren. Also hab ich “Focus-Lounge” gegoogelt-(In der Hoffnung, dass Wikipedia meine Bildungslücke umgehend schließt) -und dabei folgende Entdeckung gemacht: Focuslounge ist ein Joinmediabegriff! Neu, englisch und unverbraucht. Extra für uns. (Jedenfalls habe ich ihn nur auf Joinmediaseiten in sinnvollen Zusammenhaengen gefunden.)

Ergriffen von meiner Entdeckung habe ich es denn auch versaeumt, denn Begriff “Impulsreferat” zu googeln - Gott sei Dank. Denn auch dann waere ich nicht schlauer gewesen (http://de.wikipedia.org/wiki/Impulsreferat).

Herr Kucharskis Definition von einem Impulsrefaerat war dann die folgende: Ihr stellt Fragen zu Themen, die euch interessieren und ich erzaehle euch nur das, was euch interessiert! Und so wurde aus Focuslounge und Impulsreferat eine ziemlich spannende und anregende Gespraechsrunde. Die Themen reichten von Kopierrecht und Musikgeschmack über den unglaublichen Erfolg von Tokio Hotel bis hin zu Herrn Kucharskis persönlichen Praktiumserfahrungen.

Ein gelungener Abschluss war schließlich die Fotorunde auf der Universal Dachterasse (leider ohne unsere Kollegin Anja):

Universal Dachterasse (leider ohne Anja)

 

FAZIT:

Ich weiß immer noch nicht, warum die Focuslounge “Focuslounge” heißt, aber für alle, die eine Mail mit einer Einladung zu einer solchen bekommen: Es handelt sich um eine nette Gespraechsrunde mit Kollegen, bei der die Teilnehmer in lockerer Atmosphaere vor allem geschaeftliche Erfahrungen und Erlebnisse austauschen, waehrend sie belegte Brötchen essen und Kaffee trinken - oder wie Marlen es in der Einladung so treffend formuliert hat:

“ein medienbranchenmaeßiges get-together”.

In diesem Sinne:

Bis bald!

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media.net berlinbrandenburg e.V.

Mai 25, 2008 · Keine Kommentare

Jetzt ist es aber an der Zeit, dass auch die media.net-Praktikantin ihren Senf dazu gibt. Da das Fernsehprogramm heut wirklich zu wünschen übrig lässt, nutze ich die glotzenlose Zeit gleich aus, und stelle mich und mein Praktikum vor. Seit dem 1. April 2008 bin ich nun Teil des join media-Praktikantenprogramms und habe meinen Arbeitsplatz sogar in den Büros des Initiators, dem media.net berlinbrandenburg e.V. Dort betreue ich neben dem Pressebereich auch die Suche nach Sponsoren, die Organisation des media.net-Firmenlauf und tausend andere Dinge. Ich kann mich zum Glück über Langeweile und einen stupiden Tagesaublauf nicht beschweren. Dafür sorgen zusätzlich meine Kollegen im Büro. Ich hab mich vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt. Auch in stressigen Situationen geht es immer locker und lustig zu. Mir war es sogar vegönnt, meine kleine fusselige Hündin Paula drei Tage mit zur Arbeit zu nehmen, als alle potentiellen “Hundesitter” keine Zeit hatten. Das Ergebnis war, dass mein Büro der meistfrequentierte Raum war und Paula zur heimlichen Mitarbeiterin des Monats gekürt wurde. Na gut, ich musste damit rechnen, dass alle ihrem Charme erliegen würde, aber die Ausmaße waren mir wirklich nicht bewusst.

Ich gelobe von nun an Besserung und werde öfter über meinen Büroalltag live aus dem media.net berichten.

Ahoi, Eure Marlen!

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Sat.1 Multimedia

Mai 20, 2008 · Keine Kommentare

Die ersten drei Monate meines Join-Media-Praktikums führten mich zur
ProSiebenSat1 Media AG, genauer gesagt zu Sat1 Multimedia. Dort wird der
gesamte Onlineauftritt von www.sat1.de erstellt.

In der Redaktion gibt es mehrere so genannte Channel-Manager, die
jeweils für einen bestimmten Bereich der Website zuständig sind (z.B.
Ratgeber und Magazine, Filme und Serie, Spiele). Ich bin bei den
Channels Sport und Auto, wobei der Sport deutlich im Vordergrund steht.

Das Gebäude von ProSiebenSat.1

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Die Hauptaufgabe ist natürlich die
Seiten regelmäßig mit neuen Inhalten zu füllen. Das relativ komplexe
Content Management System ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase
relativ leicht zu bedienen. Regelmäßige Aufgaben für mich sind z.B. das
Schneiden und Einbauen von Videobeiträgen oder das Einbinden von
Bildergalerien, die wir von externen Partnern bekommen. Getextet wird
auch ein bisschen – hauptsächlich die kurzen Teaser und Überschriften,
sowie die Beiträge für den wöchentlichen Newsletter. Und einmal die
Woche hat jeder Praktikant in unserer Abteilung eine ganz besondere
Aufgabe: die Userverwaltung. Dabei müssen die eingehenden Mails unserer
Nutzer beantwortet werden. Das kann durchaus recht amüsant sein…

Neben diesen Routineaufgaben sind vor allem die etwas umfangreicheren
Aufgaben interessant. Hierzu zählt beispielsweise das Erstellen eigener
Bildergalerien. Von der Ideenfindung, über die Recherche des
Bildmaterials bis hin zum Schreiben von kurzen Textbeiträgen zu den
Fotos habe ich dabei relativ freie Hand. Außerdem lege ich regelmäßig
neue Quizze oder auch Gewinnspiele an.

Die Abteilung selbst ist relativ überschaubar (die Redaktion besteht aus
ca. 10 Leuten). Jeden Morgen gibt es eine kurze Redaktionskonferenz, bei
der die Plätze für die Homepage vergeben werden. Da will natürlich jeder
Channel Manager möglichst die besten Plätze für seine Themen haben,
schließlich wird der Erfolg der einzelnen Rubriken an der Anzahl der
Besucher gemessen. Jeden Freitag gibt es zudem eine Wochenkonferenz, wo
die neuesten Entwicklungen in den einzelnen Channels dargelegt werden.
Wo es eine Tageskonferenz und eine Wochenkonferenz gibt, darf natürlich
eine Monatskonferenz nicht fehlen. Dort werden alle Zahlen genauestens
ausgewertet, Probleme diskutiert und Kuchen gegessen.

Insgesamt ist das Arbeitsklima sehr angenehm. Ab und zu trifft sich die
Abteilung nach Feierabend im benachbarten Gaffel auf ein paar Kölsch.
Das Vorhaben ”Ich trinke nur schnell ein Bier mit und gehe dann nach
Hause“
ist dabei übrigens illusorisch. Aus einem werden zwei und dann
drei und am Ende hat man meistens zehn Striche auf dem Deckel stehen.

Mein Fazit nach der Halbzeit bei Sat.1 ist bislang durchweg positiv. Zur
EM 2008 wird es gerade im Sportbereich noch spannende Projekte geben,
sodass auch in der zweiten Hälfte meines Praktikums keine Langeweile
aufkommen wird.

Sebastian Ritter

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Achterbahnfahren mit “Unschuldig”

Mai 16, 2008 · Keine Kommentare

Seitdem ich auf der Premiere der neuen ProSieben-Krimiserie “Unschuldig” gewesen bin, hat sich einiges getan. Ich bin seitdem vor allem für das Blog der Serie inside-unschuldig.de verantwortlich und habe einen großen Teil der Verantwortung dafür übernommen. Und wie immer, wenn man Praktikant ist, beginnt genau hier der Spagat: Einerseits soll man möglichst eigenverantwortlich arbeiten, andererseits kann und darf man gar keine Entscheidungen treffen, da man eben nur Praktikant ist. Das Ergebnis ist ein Lavieren zwischen “Ich mache das jetzt einfach mal!” und “Hoffentlich nerve ich niemanden, wenn ich schon wieder nachfrage.”

Das Projekt an sich ist auch etwas besonderes. “Unschuldig” ist keine einfach Krimiserie wie jede andere. Zum einen gilt die Produktionsfirma dahinter (Teamworx) als Garant für erfolgreiche und hochwertige Fernsehunterhaltung, allerdings ist Teamworx bisher vor allem mit Fernsehfilmen in Erscheinung getreten oder man erinnert sich vor allem daran. Dazu kommt noch, daß das Projekt ganze drei Jahre (!) vom Beginn der Konzeption bis zur Ausstrahlung gebraucht hat. Das lag vor allem an dem Willen zur Perfektion, so daß alleine das Casting anderthalb Jahre benötigte.

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Salz in meinem Medienmeer

Mai 13, 2008 · Keine Kommentare

Abwechslung ist wohl das Stichwort, um beim Praktikum wirklich angeregt und motiviert zu sein.

Trotz einer gewissen inhaltlichen Auskunftsbeschränkung bezüglich der unterschiedlichen Projekte, die ich bei Pixelpark mit begleiten darf, will ich kurz ein Loblied auf die Abwechslung singen.
Mein größter Anreiz ist dabei die Möglichkeit sich in den “Neuen Medien” intensiv um zu schauen, um eben für einen Teil der “Neuen Medien” eine optimalere oder einfach nur ansprechendere Lösung zu suchen. Glücklich ist dabei vor allem, dass mittlerweile bereits 15 Jahre vergangen sind und sich zahllose Möglichkeiten, Varianten herausgebildet haben. Insbesondere in jedem erdenklichen wirtschaftlichen, kulturellen und auch politischen Arbeitsbereich.

Das Aufgabenfeld scheint unendlich und selbstverständlich lassen alle Formen von Spinnereien oder besser zahllose Visionen nicht lange auf sich warten. Einzig manchmal aus bewerten Argumentationen auszubrechen, ist dann noch die Herausforderung, wenn ich wirklich “zeitgemäß” sein will. In dem Fall heißt es immer einen Schritt schneller als die Masse zu sein.

Ich arbeite noch dran. Im Moment muss ich wohl zunächst erst einmal mithalten können.

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