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Eigentlich hätten wir diesen Film schon vor Wochen auch hier veröffentlichen sollen, aber wie das so ist… Kaum ist etwas vorüber, trennen sich die Wege und an die ollen Kamellen erinnert sich niemand mehr.

Dennoch, der Vollständigkeit halber auch hier, unser offizielles Abschlußprojekt, der Film “Join Media – Access all Areas”. Wir haben den Film gemeinsam in den letzten Wochen unseres Praktikantendaseins mit Hilfe der Firmen und durch das Join Media-Programm selber fertiggestellt, um allen eine kleine Einführung in Join Media zu bieten. Vor allem für zunkünftigen Praktikanten, aber auch für die Firmen selber als kleines Feedback und natürlich ganz allgemein als Promotionmaßnahme für Join Media.

Meine zweite Praktikumsstation führte mich zum media.net berlinbrandenburg, dem Initiator von join media. Im Vergleich zu Sat.1 erwartete mich hier eine ganz andere Welt. Statt eines hübschen Bürogebäudes in Mitte, war fortan ein nicht ganz so schöner Betonklotz in der tristen Bundesallee mein neuer Anlaufpunkt. Anstelle der großen Redaktion von Sat.1 Online erwartete mich hier ein kleines Team von zwei bis maximal fünf Personen. Trotz dieser Umstellungen habe ich mich hier schnell wohl gefühlt und interessante Aufgaben übernommen.

Das media.net berlinbrandenburg ist das größte branchenübergreifende Mediennetzwerk in der Hauptstadtregion. Zu den über 140 Mitgliedsunternehmen zählen die ganz großen der Branche, wie Sat.1, Axel Springer, Ebay, Universal Music, aber auch aufstrebende junge Unternehmen wie Pixelpark, Frogster oder Jamba.

Eine meiner regelmäßigen Aufgaben war die Redaktion der wöchentlichen media.news, einem Newsletter mit Nachrichten aus Branchen und Region. Außerdem habe ich Pressemitteilungen und Rückschauen von Veranstaltungen für die media.net-Website verfasst. Ein kleines Highlight meines Praktikums war mit Sicherheit der Besuch der Ebay-Pressekonferenz anlässlich der Neustrukturierung des Marktplatzes. Ebay hatte weder Kosten noch Mühen gescheut um die anwesenden Journalisten zu beeindrucken. Sogar ein Buffet von Starköchin Sarah Wiener gab es. Lecker!

Eine weitere umfangreiche Aufgabe war die Organisation des gesamten Bewerbungsverfahrens für das kommende Join Media-Semester. Dabei war ich u.a. auch bei zahlreichen Vorstellungsgesprächen dabei. Ich denke, wir haben einige würdige Nachfolger gefunden. :-)

Der Abschied von meiner ersten joinmedia-Station fiel zwar schwer, umso schöner war es dann, dass meine zweite Station gar nicht so weit weg war. Im Grunde sogar ganz nah…um genauer zu sein, bin ich im UFA Haus aus dem vierten Stock in das Erdgeschoss gezogen. Froh darüber und dankbar dafür, dass ich an dem Ort bleiben konnte, wo es mir doch schon in den ersten drei Monaten so gut gefallen hat, bin ich nun seit Juli 2008 Praktikantin der Abteilung Marketing und Kommunikation.  

 

Mein Tag beginnt immer erst einmal damit gaaanz viele Zeitungen zu lesen. Aus dem gesammelten Material erstelle ich dann einen Pressespiegel, die „Daily News“. Das ist die einzige feste Aufgabe, die ich jeden Tag zu erfüllen habe. Ansonsten sind meine Aufgaben sehr flexibel und abwechslungsreich, was vermutlich auch daher kommt, dass hier die Presseabteilungen der UFA allgemein, der UFA Fernsehproduktion und der von teamWorx versammelt sind. So bekomme ich einen Einblick in die Pressearbeit allgemein, aber auch wie diese Arbeit in den verschiedenen Produktionsfirmen realisiert wird. Ich durfte beispielsweise für die UFA Fernsehproduktion, die ja hauptsächlich große Serien, wie SOKO Leipzig, SOKO 5113 oder Bella Block, aber auch Filme wie „Die Gustloff“ oder „Die Frau vom Checkpoint Charly“ produziert, Pressemitteilungen zu aktuellen Produktionen oder Drehstartmeldungen verfassen. Die Presseabteilung von teamWorx (bekannt für Eventmovies wie „Die Luftbrücke“, „Dresden“ und „Stauffenberg“) konnte ich u.a. durch das Anfertigen von Presse-Clippings unterstützen. Zudem gehört die Recherche zu vielfältigen Themen, hauptsächlich im Bereich Medienwirtschaft, zu meinen Aufgaben.  

 

Alles in allem macht mir die Arbeit hier sehr viel Spaß…

Nun ist die erste Hälfte unseres Praktikantenprogramms schon wieder vorbei und es hieß Abschied nehmen von der ersten Station. Bei selbstgebackenem Käse- und Marmorkuchen haben wir meinen letzten Tag als Praktikantin der UFA Interavtive ausklingen lassen. Mein Praktikum ist vorbei…ich konnte einiges für mich mitnehmen und habe viele neue Sachen kennengelernt. Gerade im Bereich Neue Medien war ich am Anfang, sagen wir mal, nicht ganz so fit. Durch das Praktikum habe ich einen spitzen Einblick in die Welt von Web 2.0, User generated content und IPTV bekommen.

Wie bereits schon einmal erzählt, gehörte es zu meinen Aufgaben Videos für ein zukünftiges Internetportal der UFA zu produzieren. Insgesamt sind so während meines Praktikums 3 solcher Videos entstanden, wobei ich insbesondere beim Dreh immer eine andere Rolle übernehmen konnte und so viel über mich (in meiner Rolle als Moderatorin) und über die verschiedenen Aufgaben beim Dreh (Ton und Script) lernen konnte.

Bereits während meines Studiums hat sich mein Interesse für das Thema “Kinder und Medien” entwickelt. Dort konnte ich, bei der Ausarbeitung meiner Bachelorarbeit, schon einiges darüber erfahren, wie, warum und in welchem Maße Kinder Medien wahrnehmen und nutzen bzw. welchen Einfluß Medien auf Kinder haben. Bisher habe ich mich dabei in meiner Recherche hauptsächlich mit auditiven Medien beschäftigt. Die UFA hat es mir ermöglicht mein Interesse an dieser Thematik auszubauen und hat mich mit der Aufgabe betraut, den Kindermedienmarkt zu analysieren, mit besonderem Augenmerk auf das Kinderfernsehprogramm und Online-Angebote für Kinder. Die Recherche war sehr umfangreich, hat aber auch großen Spaß gemacht und mir eine Menge neuer Erkenntnisse gebracht.

Ich bin zwar traurig, dass meine Zeit bei der UFA Interactive schon wieder vorbei ist, freue mich aber auf die nächste Station und bin ich voller Erwartungen und Hoffnungen in Bezug auf die neuen Aufgaben, die in den kommenden Monaten auf mich zukommen. :-)

 

 

 

Posted by Stefanie Nowitzki

…Du bist getroffen und kannst Dich nicht wehren,
Worte sind sinnlos, Du willst sie nicht hören,
Weil, einmal geht auch die schönste Zeit vorbei, ooh.

(Roger Whittaker, Abschied ist ein scharfes Schwert)

Ja, an meinem letzten Tag hier in der Movieredaktion lausche ich den weisen Worten Roger Whittakers, der ja eigentlich gar kein Deutsch kann. Das wusste ich übrigens bis vor kurzem gar nicht. Als Kind habe ich mir, während “Albany” und “Eloisa” die Wochenendfamilienausflugsautofahrten untermalte, immer einen netten aber ein wenig traurigen Rheinländer auf seiner sonnenbeschienenen Terasse vorgestellt, der sich, während er ein Glas Apfelschorle trinkt, diese merkwürdigen Texte ausdenkt, die man erst ab einem gewissen Alter zu entschlüsseln vermag: “Blind ging ich ins Feuer, ich hab gewonnen und ich verlor. Die Glut verbrannte mich,
doch ich beklag mich nicht.” (Eloisa)
(Als Kind fand ich solche Lieder unheimlich faszinierend, weil ich dachte, dass sie eine Art Geheimbotschaft enthalten). Als ich jedenfalls erfuhr, dass er eigentlich britischer Sänger (Liedermacher und Kunstpfeifer!!!!!) ist und von dem Text noch weniger versteht, als ich mit 9 oder 10, war ich einigermaßen überrascht. Wie konnte ich mich all die Jahre so täuschen? Aber dann habe ich erfahren, dass man singend jeden Akzent wegbekommt. Roger Whittakker hätte also das Blaue vom Himmel herunter singen können, ich hätte nichts gemerkt. Raffiniert…eigentlich auch eine gute Idee, um der heute bevorstehenden Abschiedsverlegenheit die Wurst vom Brot zu nehmen. Ich habe mir überlegt, dass ich mich nachher vielleicht auch singend verabschieden könnte. Allerdings eignet sich Roger Whittacker dazu wahrscheinlich nicht so gut. Denn ich will ja nicht Abschiedsverlegenheit durch Fremdschämen ersetzen. 

Warum eigentlich dieser ganze Roger Whittaker Blödsinn? Keine Ahnung, aber wenn man “Abschied ist…” googelt, und das habe ich getan, dann kommt man recht schnell auf einen hübschen Beitrag bei Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=L9vdkE-FUr8

In diesem Sinne,

Steffi

Action, bitte!

Im Büro schwitzen ist nicht immer nur ein Zeichen dafür, dass der Sommer kommt. Meistens kann das auch bei milderen Temperaturen an umso lebhafteren Vorgängen im Büro liegen.

Bei Pixelpark heißt das, dass ich das Ufer der Spree beinahe sehen kann. Die Sonne brennt und mir steht der Schweiz auf der Stirn. Die Luft fängt hier allerdings erst an zu brennen, wenn spontan eine Kundenanfrage mit knapper Deadline und ausschweifenden Details ins Haus flattert.
Eigentlich ist das Alltag, trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, dass nach kurzem Ein- und Ausatmen alle Designer, Konzepter, Projektmanager und Sales Manager kurz wuseln und das Team steht. Kaum ein Meeting bleibt da verschwendet oder eine Arbeit nicht benötigt.
Verglichen mit universitärem Chaos, an dass ich mich noch ganz gut erinnern kann, muss ich diese routiniert, ruhige Abgeklärtheit bewundern.

Leider werde ich es nicht mehr allzu oft hier erleben, denn solche Dringlichkeitsmeldungen gibt es zum Wohl aller auch nicht jeden Tag und das Tagesgeschäft läuft, wie geplant, immer mit dem Kunden auf der anderen Seite gewohnt weiter.
Selbiges ist von meiner Zeit bei Pixelpark zu sagen. Meine letzten Tage bei Pixelpark sind angebrochen und ich kann mir nicht erklären wie die letzten drei Monate so an mir vorbei hasten konnten.

Ich drücke die Daumen, dass das Wetter sich hält und noch eins zwei kleinere Abenteuer auf dem Weg liegen. Um ehrlich zu sein, ist es genau dieser Wunsch, der mich vom Rest des Teams trennt.
Denn für jede noch so spannende Action müssen alle erstmal neben allen anderen Projekten Zeit finden.

Eine meine besonderen Aufgaben ist die Pflege des Blogs zur Teamworx produzierten, aktuellen ProSieben-Serie “Unschuldig“:

http://www.inside-unschuldig.de

Das Blog ist Teil des neuen Konzeptes der TV-Sender Serie und Filme in das Internet zu “verlängern”, was praktisch heißt, das man versucht im Internet durch zusätzliche Informationen, Nachrichten und unterhaltende Elemente einen Mehrwert zu schaffen, der vor allem das internet-affine jüngere Publikum an eine Serie bindet.

Bisher hatte ich keine Erfahrungen mit dem Bloggen und einiges war neu für mich. Die Software an sich ist allerdings nicht sehr schwer zu beherrschen und man bekommt auch schnell die ersten Ideen für Artikel, denn es geht beim Bloggen eigentlich weniger um das Verfassen richtig professioneller Artikel, als vielmehr darum “laut zu denken”. das führt dazu, daß die Leser sich angesprochen fühlen und zu kommentieren beginnen (wir mußte da mit ein paar “gefälschten” Kommentaren etwas nachhelfen), wodurch dann ein Gespräch zwischen den Blogger und den Lesern beginnt. So kann man dann Wünsche erfragen und darauf eingehen. So haben wir etwa eine Fotostrecke auf die Seite gesetzt, nachdem sich dies einige Leser ausdrücklich gewünscht haben.

Zu Beginn war es natürlich noch etwas holprig, auch für Teamworx war dies eine Premiere und in gewissem Sinne befinden wir uns immer noch in der Testphase, aber wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, dann wird das “Blog zur Serie” oder das “Blog zum Film” demnächst standardmäßig zu den begleitenden Internetangeboten gehören.

Tatsächlich ist nicht das Bloggen an sich das Schwierigste und Komplizierteste daran, sondern die Frage der “Verlinkung”, also eigentlich die Frage, wie Zuschauer und andere Interessierte die Seite überhaupt finden. Zu meiner eigenen Überraschung mußte ich feststellen, daß selbst die Profis darauf keine Patentantwort haben. Das Überangebot an Informationen im Netz führt sehr schnell dazu, daß Inhalte untergehen, selbst wenn sie von einer “offiziellen” und professionell arbeitenden Quelle stammen.

Als Medienmeermatrose erkunde ich also derzeit unbekannte Gewässer. In diesem Sinne: Ahoi!

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