Naturgemäß ist man bei der Arbeit in „den“ Medien zwischen Bürostuhl und dem Weg zum Kunden, Setting oder sonstigem hin und her gerissen.
Die ganze Terminplanung und der Zeitdruck scheint allerdings in den Hintergrund zu rücken, sobald ich als Praktikant einige Tage auf dem Bürostuhl festsitze. Und mag die Umgebung noch so modern, die Kollegen noch so unterhaltsam und die Aufgabe selbst Interesse wecken, am Ende hinterlässt diese Arbeitssituation bei mir einen leicht staubig trockenen Nachgeschmack.
Der Bürojob an sich ist dabei die eine Ursache, die mir scheinbar die Frische nimmt. Zum Anderen hat der Bürojob für einen Praktikanten noch weitere Ecken und Kanten.
Mein Projekt ist dabei immer das Projekt eines anderen. Und selbst wenn es das meinige ist, bleibt es doch in begrenztem Ausmaß in der Bedeutungslosigkeit hängen.
Dem Deutschen, sagen mir meine Eltern, ist seine Arbeit identitätsstiftend. Dem Praktikanten allerdings nur bedingt. Ich will gern arbeiten, ich tue es und trotzdem fehlt eine klare Position, die mir irgendetwas sagt.
Ich bin, hebe ich also die Stimme, ein Praktikant! Es bleibt nur die Frage, was das heißt. Was mache ich im Büro. In jedem Fall kann ich davon ausgehen. ich mache, was alle machen – Staub.