Im Büro schwitzen ist nicht immer nur ein Zeichen dafür, dass der Sommer kommt. Meistens kann das auch bei milderen Temperaturen an umso lebhafteren Vorgängen im Büro liegen.
Bei Pixelpark heißt das, dass ich das Ufer der Spree beinahe sehen kann. Die Sonne brennt und mir steht der Schweiz auf der Stirn. Die Luft fängt hier allerdings erst an zu brennen, wenn spontan eine Kundenanfrage mit knapper Deadline und ausschweifenden Details ins Haus flattert.
Eigentlich ist das Alltag, trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, dass nach kurzem Ein- und Ausatmen alle Designer, Konzepter, Projektmanager und Sales Manager kurz wuseln und das Team steht. Kaum ein Meeting bleibt da verschwendet oder eine Arbeit nicht benötigt.
Verglichen mit universitärem Chaos, an dass ich mich noch ganz gut erinnern kann, muss ich diese routiniert, ruhige Abgeklärtheit bewundern.
Leider werde ich es nicht mehr allzu oft hier erleben, denn solche Dringlichkeitsmeldungen gibt es zum Wohl aller auch nicht jeden Tag und das Tagesgeschäft läuft, wie geplant, immer mit dem Kunden auf der anderen Seite gewohnt weiter.
Selbiges ist von meiner Zeit bei Pixelpark zu sagen. Meine letzten Tage bei Pixelpark sind angebrochen und ich kann mir nicht erklären wie die letzten drei Monate so an mir vorbei hasten konnten.
Ich drücke die Daumen, dass das Wetter sich hält und noch eins zwei kleinere Abenteuer auf dem Weg liegen. Um ehrlich zu sein, ist es genau dieser Wunsch, der mich vom Rest des Teams trennt.
Denn für jede noch so spannende Action müssen alle erstmal neben allen anderen Projekten Zeit finden.